Immobilien Leibrente – Sorgenfreies Leben im eigenen Zuhause – Info-Veranstaltung – 4. April 15 Uhr (siehe unten)

98 Prozent der Senioren möchten solange wie möglich im eigenen Zuhause wohnen bleiben. Eine Rente aus Stein macht es möglich und sichert zusätzliche monatliche Einnahmen.

Nur neun Prozent der Senioren haben schon einmal mit dem Gedanken gespielt, ihr Eigenheim zu verkaufen. Sie wollen ihre vertraute Umgebung nicht verlassen und im Pflegefall auch zuhause betreut werden. Doch der barrierefreie Umbau sowie Pflege und Unterstützungsleistungen im Haushalt sind zu teuer für viele Immobilieneigentümer, die jahrelang alles verfügbare Geld in Haus oder Wohnung gesteckt haben und kaum zusätzliches Vermögen ansparen konnten. „Daher gilt es für Senioren, gerade auch wenn sie im eigenen Heim bleiben möchten, rechtzeitig Kassensturz zu machen und professionell zu planen“, empfiehlt Prof. Dr. Heinrich Schradin von der Universität Köln.

Eine Immobilien-Leibrente schafft Senioren neue finanzielle Freiräume und bietet dabei die Möglichkeit, lebenslang im vertrauten Heim zu bleiben. Die Immobilie wird zwar verkauft, aber die bisherigen Eigentümer erhalten mietfreies Wohnrecht und eine lebenslange Leibrente. „Beides wird notariell verankert und im Grundbuch eingetragen, damit entsteht größtmögliche Sicherheit“, erklärt Friedrich Thiele, Vorstand der Deutsche Leibrenten AG. Eine Mindestlaufzeit von fünf, auf Wunsch auch zehn Jahren, sorgt zudem dafür, dass Rentenzahlungen vererbt werden können, sollte der Verkäufer kurz nach Vertragsabschluss sterben.

Für die Berechnung der Rente erstellt ein unabhängiger Sachverständiger ein Wertgutachten der Immobilie. Weitere Faktoren sind das Lebensalter und Geschlecht des Eigentümers. „Die Immobilien-Leibrente ist ein transparentes Modell, das die nötige Liquidität im Alter freisetzt“, sagt Prof. Schradin von der Universität Köln. Eine solche Rente aus Stein ist dabei vergleichbar mit einer Lebensversicherung, die in lebenslangen Raten ausgezahlt wird. Nur, dass das Geld nicht aus dem Versicherungsprodukt stammt, sondern aus der Immobilie. Zusätzlich gibt es das grundbuchgesicherte Wohnrecht (Nießbrauchrecht).

Die Immobilien-Leibrente eignet sich für Paare und Alleinstehende ab 70 Jahren. Insgesamt gilt: Je älter der Eigentümer, desto höher die monatlichen Zahlungen. Möglich ist aber auch ein Kombinationsmodell mit einer Einmalzahlung, zum Beispiel zur Ablösung von Restschulden.

„Mit der Immobilien-Leibrente können Senioren das in der eigenen Immobilie steckende Vermögen schon zu Lebzeiten optimal und flexibel nutzen“, so Oliver Fischer von Fischer Immobilien aus Bielefeld. „Sie können damit einen barrierefreien Umbau, eine Haushaltshilfe oder Pflegekraft für zuhause ebenso bezahlen wie etwa die Fahrstunden ihrer Enkel. Auch im Falle eines Umzugs in ein Senioren- oder Pflegeheim wird die Leibrente lebenslang überwiesen. Dabei bleibt das Wohnrecht erhalten, es kann durch Vermietung zu weiteren Einnahmen führen.“

Fischer Immobilien aus Bielefeld ist Kooperationspartner der Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG und bietet interessierten Personen eine unverbindliche und kostenlose Beratung sehr gerne an.
Telefonnummer: 0521 / 77 53 8

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Immobilienkredit – Laufzeit individuell wählen

Ein Darlehen läuft in der Regel über mehrere Jahrzehnte. Bei Vertragsabschluss für einen Immobilienkredit ist die Laufzeit wählbar. Normalerweise werden die Kredite über 10 bis 30 Jahre abgeschlossen. Dies ist im Einzelfall von verschiedenen Faktoren wie der Kreditsumme oder Ihrem Alter abhängig.

Immobilienkredit – Laufzeit und Auswirkungen auf die Zinsen
Einige Immobilienkredite werden ohne oder nur mit einem geringen Eigenkapitalanteil abgeschlossen. Die Finanzierungssumme ist somit sehr hoch und kann nur mit einer längeren Laufzeit getilgt werden. Die Banken bieten verschiedene Finanzierungsmodelle an, die sich im Einzelfall recht stark unterscheiden, da sie von unterschiedlichen individuellen Faktoren abhängen. Grundsätzlich wird immer das Einkommen der Immobilienbesitzer ermittelt. Daraus ergibt sich die monatliche Rate des Immobilienkredits sowie dessen Laufzeit.

Reicht die Rate nicht aus, um den Kredit innerhalb eines Zeitraums von 8 bis 10 Jahren zu tilgen, wird in der Regel eine erste Laufzeit vereinbart. Diese beträgt oftmals 10 Jahre. Danach handeln Sie mit der Bank neue Konditionen aus, was auch als Anschlussfinanzierung bekannt ist. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, bereits zu Beginn eine längere Laufzeit zu vereinbaren. Abhängig von Ihrem Alter bieten Banken an, einen Immobilienkredit 20 Jahre oder sogar 30 Jahre laufen zu lassen.

Finanzierung ohne Vereinbarung einer Laufzeit
Auch eine Baufinanzierung ohne Laufzeit ist möglich. Dies ist in der Regel nur dann möglich, wenn Sie einen variablen Zinssatz zahlen. Finanzierungen mit einem variablen Zinssatz sind jedoch in ihrer Planbarkeit schwierig zu handhaben. Immer dann, wenn sich der Zinssatz ändern, werden die Raten neu berechnet. Sie wissen folglich nicht, wie hoch die Rate in 5 oder 10 Jahren sein wird. Bei einem Immobilienkredit, der 10 Jahre läuft, können Sie besser planen, denn der Zinssatz ist fest und wird in die Finanzierung eingerechnet. So haben Sie nicht nur einen Überblick über Ihre Raten, sondern auch über den Stand der Kredittilgung.

Wir raten Ihnen von einem Immobilienkredit ohne feste Laufzeit aufgrund der verhältnismäßig schlechten Planbarkeit ab. Entscheiden Sie sich lieber für eine vorab definierte Laufzeit, um Ihre eigenen Finanzen besser kalkulieren zu können.

Die Wahl der passenden Laufzeit – einige wichtige Kriterien
Die Auswahl der für einen Immobilienkredit zugehörigen Laufzeit ist nicht immer eine einfache Entscheidung, da es sich um einen langfristigen finanziellen Aufwand handelt. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie die Immobilienfinanzierung über mehrere Etappen laufen lassen müssen. Es ist vor allem wichtig, dass Sie sich in einem ersten Schritt an dem Zinssatz orientieren und zunächst einen Vergleich der verschiedenen Kreditangebote durchführen. Dabei werden Sie herausfinden, dass bereits eine Abweichung von wenigen Prozenten hinter dem Komma, gemessen an der Immobilienkredit-Laufzeit, eine monatliche Ersparnis in Bezug auf die zu zahlende Rate einbringt. Die dem Immobilienkredit zugehörige Laufzeit selbst ist natürlich ebenso entscheidend.

Eine kleine Faustregel kann Ihnen weiterhelfen. Sind die Zinsen für einen Immobilienkredit bei Abschluss besonders günstig, ist es empfehlenswert, wenn Sie eine lange Laufzeit wählen und sich den Zinssatz festschreiben lassen. Schließen Sie den Immobilienkredit hingegen zu hohen Zinsen ab, sollten Sie sich eher für eine kurze Laufzeit entscheiden. Dahinter verbirgt sich die Überlegung, dass der Abschluss der zweiten Finanzierungsrunde günstigere Zinsen einbringen könnte. Dies ist häufig bei sehr teuren Finanzierungen der Fall. Hinter der Wahl der kurzen Laufzeit verbirgt sich der Gedanke, dass Sie nicht lange die hohen Zinsen zu zahlen brauchen. Umgekehrt sichern Sie sich günstige Zinsen für eine lange Laufzeit und sollten diese mit dem Blick auf eine baldige Zinserhöhung auch wählen.

Immobilienkredit-Laufzeit
Marktlage vor Kreditabschluss beobachten
Es ist von Vorteil, wenn Sie den Markt vor der Vereinbarung der Immobilienkredit-Laufzeit eine Zeit lang beobachten. So finden Sie heraus, wie sich die Laufzeit auf das Immobiliendarlehen auswirken könnte und wie Sie Zinsen sparen können. Geht der Trend eher zu niedrigen Zinsen, wählen Sie eine längere Laufzeit. Sind die Zinsen aktuell recht hoch, warten Sie noch oder entscheiden sich für eine kürzere Laufzeit, die im Einzelfall auch unter 10 Jahren liegen könnte.

Lange Laufzeit zu günstigen Konditionen
Oftmals sind günstige Konditionen an eine bestimmte Laufzeit gebunden. Wenn Sie beispielsweise einen Immobilienkredit für 30 Jahre abschließen, der Ihnen für den gesamten Zeitraum einen niedrigen festen Zinssatz zusichert, sollten Sie diesen Vertrag abschließen. Voraussetzung ist jedoch, dass Sie noch jung genug sind, um den Kredit unter dieser langen Laufzeit vollständig tilgen zu können, bevor Sie das Rentenalter erreichen. Grundsätzlich sollte die dem Immobilienkredit zugehörige Laufzeit so kurz wie möglich sein. Achten Sie dennoch auf verträgliche Raten, die Sie auch bei unvorhergesehenen Ereignissen wie einer Arbeitslosigkeit oder einer Erkrankung noch zahlen können.

Quelle: 15/08/2018 – Vermietet.de

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Das müssen Hausverkäufer beachten!

Hier ein Artikel der Süddeutschen Zeitung – Immobilien – vom 19. Okt. 2018
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/immobilienverkauf-kein-platz-fuer-gefuehle-1.4175472

Auch bei der Wahl des Maklers können Hausverkäufer viele Fehler machen. (Foto: Uwe Anspach/dpa)

Zu viele Emotionen, keine Vergleichsangebote: Privateigentümer, die eine Immobilie loswerden wollen,
können viel falsch machen. Sechs Tipps.(Von Thomas Öchsner)

Man erbt ein Haus, will aber weder darin wohnen noch Vermieter werden. Man wird zum Pflegefall und muss ins Altersheim. Paare trennen sich und müssen ihr Eigenheim verkaufen. Der Gatte stirbt – und das Haus wird zu groß. Oder ein Eigentümer sieht jetzt eine gute Gelegenheit, eine Immobilie loszuwerden – wer weiß schon, ob die Preise so hoch bleiben? Es gibt viele Gründe, das eigene Zuhause zu verkaufen. Nur wie geht das am besten? Was kann man dabei alles falsch machen?

Zum Beispiel, die eigenen Gefühle zu unterschätzen. Das sagt Raimund Wurzel. Er ist seit mehr als 40 Jahren als Sachverständiger und Dozent im Immobiliengeschäft tätig. Der Immobilienmakler in Hanau hat einen fast 500 Seiten starken Wälzer über den Verkauf von privaten Immobilien geschrieben. Er rät nicht nur, sich die Makler genau anzuschauen.

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Der emotionale Faktor
Wer eine eigene Immobilie verkaufen will, verkauft nicht irgendetwas, erst recht nicht, wenn man darin lange gewohnt hat oder dort aufgewachsen ist. Der Verkäufer ist dann mit der Immobilie emotional und womöglich auch wirtschaftlich eng verbunden. „Dieser emotionale Bezug führt zu Fehleinschätzungen“, warnt Wurzel. Der Eigentümer sieht nur sein lieb gewonnenes Schmuckstück, das objektiv betrachtet vielleicht eher ein abgenutzter alter Kasten ist. Sie oder er mag sich an Mängel gewöhnt haben, registriert die feuchten Wände im Keller gar nicht mehr – ein Fremder hingegen schon. Ökonomen sprechen vom Besitztumseffekt. Dieser besagt: Alles was dem Eigentümer gehört, ist wertvoller als das, was anderen gehört. „Es ist psychologisch schwer, davon Abstand zu nehmen und sich quasi nach außen zu begeben in die Rolle eines potenziellen Käufers“, sagt Wurzel. Der Experte – der sich vom Verkäufer und nicht wie noch in Deutschland üblich vom Käufer zahlen lässt – empfiehlt deshalb, einen professionellen Makler einzuschalten.

Die Rolle des Maklers
Gute Makler kennen ihr Revier. Sie wissen, welche Preise an bestimmten Standorten wofür gezahlt werden. Sachkundige Makler erkennen, welche Mängel ein Gebäude hat, was sich auf den Verkauf hemmend auswirken kann, wie man mit Mietern umgeht, ein Energieausweis erstellt wird oder was eine Renovierung kosten könnte. Sie sollten aber auch „sachkundige Diplomaten“ sein, die sich in den Käufer genauso wie in den Verkäufer hineinversetzen lassen können, sagt Wurzel. Ist der Verkauf privat organisiert, könnten hingegen Äußerungen von Kaufinteressenten auf den Verkäufer beleidigend wirken. Man kann sich unsympathisch finden – und schon wird der Verkauf erschwert oder gar unmöglich, weil Emotionen mitschwingen.

Der richtige Makler
Einfach zum nächstbesten Makler gehen? Davon rät der Experte unbedingt ab. Stattdessen empfiehlt er, sich zunächst Internetauftritte verschiedener Makler anzuschauen und ein paar Fragen zu stellen: Ist die Homepage modern gestaltet? Hat der Makler ein Netzwerk an Dienstleistern? Bietet sie oder er ein Rundum-sorglos-Paket? Danach sollte der Verkäufer mindestens drei Makler zur Vorstellung bitten – wie bei einer Bewerbung um einen Arbeitsplatz. Wer jeden Auftrag sofort annehme, ohne womöglich den gewünschten Verkaufspreis zu hinterfragen, nur um einen Auftrag zu bekommen, könne schon mal nicht der oder die Richtige sein. „Und lehnen Sie Makler ab, die über ihre Wettbewerber schlecht reden oder zu Beginn großspurig mitteilen, sie hätten schon einen Käufer für Ihre Immobilie“, sagt Wurzel. Er rät, bei der Auswahl auch dem eigenen Gefühl zu folgen und sich zu fragen, „bei wem man sich wohlfühlt“.

Der Reiz einer Besichtigung
Viele Käufer einer Privatimmobilie, auch von kleinen Immobilien zur Kapitalanlage, kommen erfahrungsgemäß aus der Nähe. Eine öffentliche Besichtigung hat daher viele Vorteile, nicht nur, weil man das Haus weniger oft für Fremde öffnen muss und sich Termine erspart: Die Interessenten entscheiden sich womöglich schneller, sie befinden sich ja in einem Wettbewerb. Außerdem erhöht die Besichtigung die Chancen auf ein Bieterverfahren und ein höheres Gebot – gut für den Verkäufer, schlecht für den Käufer. Die Chancen dafür sind noch höher, wenn das Drumherum bei einer Besichtigung stimmt. „Öffnen Sie die Vorhänge, sorgen Sie für Helligkeit und machen Sie überall im Haus das Licht an“, empfiehlt Wurzel. „Blumen und Obst verschönern das Heim und bringen einen angenehmen Duft.“ Der Makler rät auch, lieber von sich aus auf Mängel hinzuweisen, als die Interessenten darauf stoßen zu lassen – und nicht zu viel zu erzählen. „Lassen Sie die Menschen das Haus erleben, es ist deren nächstes Zuhause.“ Und noch ein Tipp: „Beginnen Sie die Besichtigung am schönsten Platz, um eine positive Stimmung zu erzeugen, und beenden Sie die Besichtigung auch am schönsten Platz – das letzte Bild prägt die Erinnerung.“

Der bühnenreife Auftritt
Immobilienprofis kennen das englische Kunstwort „Homestaging“. Dahinter verbergen sich die Worte home für Zuhause und stage für Bühne. Dabei geht es darum, eine nicht sanierungsbedürftige Immobilie bühnenreif herzurichten oder die Vorzüge herauszustellen und vom Verkäufer weg zu entpersonalisieren. Man kann deshalb zum Beispiel überflüssige Möbel wegnehmen, Wände weißeln, den Garten verschönern oder gar die Fassade streichen. Homestaging ist in den USA, Kanada, Großbritannien oder Schweden weit verbreitet. Wurzel hat damit nur positive Erfahrungen gemacht, selbst bei einfachen Eigentumswohnungen. Oft werde dann weniger über den Preis verhandelt, manchmal werde auch ein höherer Preis erzielt. In jedem Fall würden aber die Kosten der „Verschönerung“ von ein bis zwei Prozent des Kaufpreises wieder kompensiert und der Verkauf schnell abgewickelt. „In jedem Fall entsteht damit ein Sog zur Immobilie, der dabei hilft, das Objekt besser zu verkaufen“, sagt der Makler.

Der Preis ist heiß
„Der gröbste Fehler ist, sofort auf das Mindestgebot einzugehen“, rät Wurzel. Genauso grob fehlerhaft sei es, auf seinen Preis zu beharren nach dem Motto: „Ich weiß, was es wert ist, ich kenne meinen Preis.“ Der Makler verlangt von den Interessenten stets auch ein schriftliches Angebot, das sei dann auch als ernsthaft zu betrachten. Die Verkäufer sollten wissen, dass jedes Verhandlungsangebot noch Spielraum nach oben hat. „Wenn Sie also gefragt werden, was noch drin sei im Preis, antworten Sie mit der Gegenfrage, was es dem Käufer noch wert sei“, sagt Wurzel.

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Baukindergeld: Förderung kann nun beantragt werden

Steuern & Finanzierung

Seit Mitte September sind alle notwendigen Formalitäten zum neuen Baukindergeld erledigt. Ab sofort können Familien und Alleinstehende mit Kindern die neuen Zuschüsse bei der KfW beantragen – rückwirkend zum 1. Januar 2018.

Pro Kind erhalten die Antragssteller für die „Bildung von Wohneigentum“ 1.200 Euro jährlich über einen Zeitraum von 10 Jahren. Vor dem Hintergrund gestiegener Immobilienpreise soll das Baukindergeld eine wichtige Finanzierungshilfe auf dem Weg in die eigenen vier Wände darstellen.

Dass die neue Förderung wirkt, hat das Berliner Forschungsinstitut empirica mit aktuellen Zahlen bestätigt: Etwa 58.000 Haushalte können sich durch das Baukindergeld eine eigenes Heim leisten. Was fehlt, sind jedoch die Anreize für junge Menschen und Familien, denen meist das Eigenkapital für einen Immobilienerwerb fehlt. Hier ist die Bundesregierung gefordert, die Erwerbsnebenkosten zu senken und die finanziellen Hürden kurzfristig abzubauen.

Quelle: LBS

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Mehr Energieverbrauch: Aufwärtstrend bei den privaten Haushalten

Energieeffizienz

Laut aktuellen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben private Haushalte 2017 rund 1,5 Prozent mehr Energie für den Bereich „Wohnen“ verbraucht als im Vorjahr. Insgesamt wurden 679 Milliarden kWh fürs Heizen, Warmwasser, Beleuchtung sowie elektrische Haushalts- und Kommunikationsgeräte genutzt.
Besonders stark zeigte sich dieser Trend beim Gasverbrauch, der um 5,7 Prozent im Vergleich zu 2016 angestiegen war. Zurückgegangen ist dagegen erstmals der Verbrauch der erneuerbaren Energien um 1,3 Prozent – diese Entwicklung führen die Analysten auf die rückläufige Entwicklung bei Biomasse wie Holz und Pellets um 3,5 Prozent zurück. Die Nutzung von Solarthermie und Geothermie bzw. Umweltwäre verzeichnete wiederum einen Anstieg von 7,1 Prozent.
Gerade was die erneuerbaren Energien betrifft, wird Destatis zufolge ein weiterer Aufwärtstrend im Verbrauch prognostiziert. Allein seit 2010 nahm die Nutzung um 16,7 Prozent zu und macht heute 13 Prozent des gesamten Haushalts-Energieverbrauchs aus.
Quelle: Destatis

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Wärmemonitor: Heizkosten werden wieder steigen

Marktdaten

Mieter und Eigentümer müssen sich wieder auf höhere Heizkosten einstellen. So lautet das Fazit des „Wärmemonitors 2017“, den das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) aktuell erstellt hat. Für die Analyse wurden Daten des Energiedienstleisters Ista von 300.000 Mehrfamilienhäusern ausgewertet.
Grund für diese Prognosen sind die Preise für Heizöl, die bereits seit einiger Zeit einen deutlichen Aufwärtstrend aufweisen. So haben laut DIW in jüngster Vergangenheit bereits 24 Energieversorger Preiserhöhungen durchgeführt, die sich laut den Marktexperten mit etwas Zeitverzögerung auch auf die Nebenkosten niederschlagen werden.
Damit wird das Ziel der Bundesregierung, den Wärmebedarf von Gebäuden von 2008 bis 2020 um 20 Prozent zu senken, klar verfehlt. Zwar mussten Verbraucher 2017 weniger fürs Heizen ausgeben, doch allein der Wärmebedarf privater Haushalte für Heizung und Warmwasser übersteigt den gesamten Stromverbrauch von 520 TWh pro Jahr.
Quelle: DIW

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Smart-Homes: Zentralen schützen nicht ausreichend vor Einbruch

Leben & Wohnen

Smart-Home-Systeme werden immer beliebter bei Verbrauchern. Doch so praktisch die technischen Lösungen für Heizungen, Lampen und andere Haushaltsgeräte im Alltag sind, so schwach ist ihr derzeitiger Stand in Sachen Einbruchschutz. Das hat Stiftung Warentest in einer aktuellen Untersuchung herausgefunden.

Bereits für einige hundert Euro können Hauseigentümer ein Alarmsystem installieren und bequem per Funk für sich arbeiten lassen. Doch alle Produkte haben den Prüfern zufolge das gleiche Problem: Sie können mit einem einfachen Ziehen am Stromstecker außer Betrieb gesetzt werden. In Sachen einfache Bedienbarkeit, Flexibilität oder Datensparsamkeit schnitten die insgesamt sechs Smart-Home-Zentralen unterschiedlich gut ab, so dass kein eindeutiger Testsieger ermittelt werden konnte.

Kritik an die Hersteller lautete zudem, dass keiner eine Garantie für Sicherheitsupdates gibt, so dass eine Investition mit gewissen Risiken verbunden ist. Die vollständigen Tests finden sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift test und sind online unter www.test.de/smarthome bzw. www.test.de/smarthome-sicherheit abrufbar.

Quelle: Stiftung Warentest

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Preise für Einfamilienhäuser deutlich gestiegen

MarktdatenDie Preisentwicklung im Segment der Wohnimmobilien hat sich insgesamt etwas abgeschwächt. So lautet das Fazit des Wohn-Index Deutschland des Analysehauses F+B. Diesem Trend entgegen entwickeln sich die Preise für Einfamilienhäuser, die allein zwischen dem vierten Quartal 2017 und dem ersten Quartal 2018 um 3,8 Prozent deutlich angestiegen sind.

Nach Ansicht der Marktexperten ist das neu eingeführte Baukindergeld, das rückwirkend zum 1.1.2018 gelten soll, eine mögliche Ursache für diese Preisentwicklung. Denn durch die neuen finanziellen Anreize können sich mehr junge Familien den Traum des Eigenheims leisten, was die Nachfrage nach Einfamilienhäusern in bevorzugten Wohngegenden erhöht.

Im Mietmarkt führt weiterhin München mit durchschnittlich 16,50 Euro pro Quadratmeter die Rangliste der teuersten Städte an. Stuttgart, Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf und Köln zählen ebenfalls zu den gefragtesten Mietmärkten in Deutschland.

Quelle: F+B

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Bauboom: Wohnungsgenehmigungen stiegen 2016 um 21,6 Prozent

Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts hat der Bund im Jahr 2016 deutschlandweit insgesamt 375.400 Wohnungen genehmigt. Das sind mit 21,6 Prozent rund 66.700 Genehmigungen mehr als noch im Vorjahr. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es zuletzt im Jahr 1999 gegeben (440 800).

Von den im Jahr 2016 genehmigten Wohnungen waren 316 600 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+ 19,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Dieser starke Zuwachs zeigte sich vor allem in Mehrfamilienhäusern und in Zweifamilienhäusern. Bei den Einfamilienhäusern blieb die Zahl der genehmigten Wohnungen im Jahr 2016 gegenüber 2015 unverändert.

Prozentual am stärksten stiegen die Baugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen mit + 109,7 % beziehungsweise + 13 100 Wohnungen. Die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen, erreichte im Jahr 2016 mit 52 300 Wohnungen den höchsten Wert seit 1998 (58 100).

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